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Avatar von Ralf Westphal

Das erinnert mich an ein Muster aus der Softwareentwicklung, das „Strangler Fig Pattern“ heißt (https://martinfowler.com/bliki/StranglerFigApplication.html).

In der IT haben wir gelernt, dass man alte, überladene Systeme selten mit einem großen Knall ersetzt. Stattdessen baut man neue, schlankere Teile neben das alte System, verlegt nach und nach Funktionen dorthin und am Ende bleibt vom Alten nur noch eine Hülle übrig. Kein heroischer Totalabriss, eher ein ruhiges, konsequentes Herauswachsen.

Genau dieses Muster sehe ich in deinem Text auf gesellschaftlicher Ebene. Wir leben in einer Art Alt-System aus Zentralbanken, Leitmedien, Überwachungsapparaten und technokratischen Strukturen. Die naheliegende Fantasie ist dann: Revolution, alles umwerfen, kompletter Neustart. In der Software wissen wir aber, wie selten solche Big-Bang-Neuanfänge funktionieren. Die Komplexität ist zu groß, die Abhängigkeiten zu zahlreich, und der Laden muss währenddessen weiterlaufen. Der nachhaltigere Weg ist schrittweise: neue Strukturen schaffen, die konkrete Probleme besser lösen, sodass Menschen sich freiwillig dorthin bewegen.

Deine Parallelstrukturen für mich perfekt zur Logik hinter dem Softwaremuster: Genossenschaften, alternative Medien, lokale Netzwerke, neue Zahlungswege, Projekte wie Pareto oder Initiativen wie die Friedenstaube sind wie neue Bausteine, die nach und nach Aufgaben des alten Systems übernehmen: Information, Finanzierung, Gesundheitsversorgung, Gemeinschaft. Das Alte läuft noch, verliert aber Stück für Stück Bedeutung.

Und wie in der Software gilt auch hier: Architektur folgt Organisation. In unserem Bereich sagen wir, Systeme sehen so aus wie die Teams, die sie bauen. Übertragen auf deine Analyse heißt das: Wenn wir wirklich mehr Freiheit wollen, reicht neue Technik allein nicht. Dann brauchen wir auch andere Formen des Zusammenlebens, der Entscheidungen, der Verantwortung. Weniger blindes Vertrauen in zentrale Stellen, mehr Beteiligung und Selbstorganisation. Huxleys Dezentralisierungsidee wirkt für mich genau wie so ein Strangler-Muster auf Gesellschaftsebene: Nicht das Alte spektakulär stürzen, sondern so viel Neues und Besseres aufbauen, bis das Alte von selbst überflüssig wird.

Avatar von Karl-Erich Liebe-Harkort

Die Beschreibung des Deep State stammt von der Plattform Telegram. Es erklärt Trumps Krieg gegen den Iran

Avatar von Karl-Erich Liebe-Harkort

The “Deep State” is not just corrupt US politicians. It’s a transnational criminal organization that has embedded itself within governments around the globe, and leveraged entire nations to do their bidding.

Or as JFK called it, a “secret society” and a “monolithic and ruthless conspiracy”.

“It is a system which has conscripted vast human and material resources, in the building of a highly knit, highly efficient machine that combines military, diplomatic, intelligence, economic, scientific, and political operations.”

So when it comes to truly eliminating the Deep State, it’s not just arresting corrupt US politicians and calling it a day. This is a GLOBAL infestation that lurks in the shadows, and they have assets that must be destroyed, worldwide.

The only way to truly save America, is to save the world. We must decimate all of the Deep State’s tentacles, to safeguard the future and ensure their evil never rises again, which includes Iran and her terror proxies in the Middle East, as well as the cartels in the Western hemisphere.

Trump is purging the unofficial armies of the Deep State.

JFK tried to warn us about this “monolithic and ruthless conspiracy” that was fueling the Cold War from the shadows, and he was murdered for trying to expose it.

Trump will finish what JFK started.

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Avatar von Rolf Lindner

Gegen den Wahn

Wenn auch Zweifel an dir nagen,

weil ringsherum die Menschen träumen,

dann sollte man es trotzdem wagen,

Denken und Streiten nicht versäumen.

Denn eines Tages wird es enden,

was sich jetzt häuft weltweit als Wahn,

das Pendel der Geschichte wenden,

Vernunft sich wieder brechen Bahn.

Will man zu denen nicht gehören,

die sich dann sagen lassen müssen,

von Irren ließt ihr euch betören,

habt euch geduckt, trotz bess'res Wissen.

Manch einer ist nicht so geduldig,

weil nicht zu enden scheint der Wahn.

Zu sagen ist man dann sich schuldig:

Ich hab' dabei nicht mitgetan.

Die beste aller Möglichkeiten,

dass man zu jenen sich gesellt,

die, um gegen den Wahn zu streiten,

mutig sich haben aufgestellt.