Gute Kriegsverbrechen, böse Kriegsverbrechen?

Putins Kriegsverbrechen haben in den Medien Hochkonjunktur. Derweil sitzt Julian Assange im Gefängnis, weil er die Kriegsverbrechen "der Guten" aufgedeckt hat.

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Gute Kriegsverbrechen, böse Kriegsverbrechen, gibt es das? Ja, denn es herrscht Krieg, und da wird gerne mit zweierlei Maß gemessen. Während es gerade für westliche Journalisten ein Leichtes ist, für Reportagen über russische Kriegsverbrechen Lob und Anerkennung zu bekommen, schmort der Wikileaks-Gründer und Enthüllungsjournalist Julian Assange immer noch im Londoner Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh in Einzelhaft und wartet auf seine Auslieferung in die USA.

Sein Gesundheitszustand ist miserabel, der UN-Sonderberichterstatter für Folter, Nils Melzer, sprach von psychologischer Folter. In den USA droht Assange ein Schauprozess, eine Strafe von 175 Jahren Gefängnis und damit ein Todesurteil auf Raten.

Assanges Vergehen: Er hat über die falschen Kriegsverbrechen berichtet. Über die Kriegsverbrechen «der Guten» in Afghanistan und im Irak. Wikileaks war die erste Plattform, die über «Collateral Murder» im Irak berichtete, einen Hubschrauber-Angriff der US-Armee auf Zivilisten und Reporter.

Schon vergessen?

Autorin Caitlin Johnstone auf Twitter

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Assanges Ziel war es, durch radikale Transparenz Kriege zu erschweren. Nach dem Motto: Wenn Kriege mit Lügen beginnen, können Sie durch die Wahrheit beendet werden.

Der freie Westen hat aus der Pressefreiheit ein Privileg gemacht, obrigkeitsstaatlich vergeben an die, die auf der richtigen Seite stehen.

Aber es ist eben Krieg, und da heißt es: tarnen, täuschen, heucheln und sich möglichst tugendhaft dabei vorkommen.

Diese Kurzintervention erschien zuerst in der Weltwoche.


Unser Trailer für “Pandamned” ist jetzt auf Youtube gelöscht worden, Sie finden ihn nur noch auf Rumble.

Wir lassen uns aber nicht einschüchtern und überlegen, gegen YouTube rechtlich vorzugehen. Bisher wurde noch nie ein Film von Marijn Poels zensiert. Unser Crowdfunding geht erfolgreich weiter und wir freuen uns über die vielen Angebote für Screenings. Sogar die ersten Kinos haben sich schon gemeldet! Wir werden dafür kämpfen, mit diesem Film analog und virtuell präsent zu sein. Uns bekommt man nicht von der Bildfläche!

Auch hier, bei www.freischwebende-intelligenz.org, wird der Film natürlich für alle zu sehen sein, egal ob zahlende Abonnenten oder nicht.


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