Kann man Dekadenz und Nihilismus aufhalten?
Und was planen die "Eliten"? Im Gespräch beim grössten Schweizer Finanzpodcast "Klartext Finanzen".
Falls es irgendjemanden in der Weltgeschichte gibt, der alle paar Jahrhunderte den Dekadenzknopf drückt, dann scheint dieser Knopf derzeit wieder eingerastet zu sein.
Als neue Trendsportart gilt plötzlich, sich wettkampfmäßig Ohrfeigen zu verpassen oder in Käfigkämpfen wie moderne Gladiatoren aufeinander loszugehen.
Die Pornodarstellerin Bonnie Blue, bekannt geworden durch die Aktion, mit 1.000 Männern nacheinander Geschlechtsverkehr gehabt zu haben, wird schwanger und in Bars beim Trinken fotografiert.
Gleichzeitig holt sich der Bundespräsident eine überdimensionale Sexpuppe ins Schloss Bellevue. „Muss das sein?“, fragt selbst der “Spiegel”. Offenbar muss es.
Man hat den Eindruck, als müsse den Menschen permanent vor Augen geführt werden, wie verkommen, brüchig, zynisch und heuchlerisch alles geworden ist. Gerade erst hängte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier seinem Parteifreund und ehemaligen Außenminister Sigmar Gabriel das Bundesverdienstkreuz um. Es fehlt eigentlich nur noch die kollektive Ordensvergabe an langgediente Familienmitglieder des politischen Betriebs. Eine Preisexplosion für all jene, die die Wirklichkeit zuverlässig in die gewünschte Haltungsrichtung biegen – ob ein Claas Relotius beim “Spiege” oder staatlich alimentierte Correctiv-”Rechercheure”, die für Remigrations-Verschwörungstheorien mit Preisen überhäuft wurden.
Zur Dekadenz unserer Zeit gehört, dass sich die Signale nahezu umgekehrt haben. Wer ausgezeichnet und mit Lob überschüttet wird, dem sollte man mit einer gesunden Portion Skepsis begegnen. Wer dagegen gebasht, diffamiert oder etikettiert wird, hat womöglich an irgendeinem Punkt einen wunden Nerv getroffen.
Im Gespräch mit Daniel Stüssi vom Podcast “Klartext Finanzen” geht es deshalb um viele unbequeme Themen: Elitenherrschaft, Epstein-Verbindungen, mögliche Pandemieplanungen, digitale Identitäten, CBDCs, technokratische Kontrolle und die politische Instrumentalisierung von Angst durch immer neue Krisen. Doch das Gespräch bleibt dort nicht stehen.
Es geht ebenso um die Kräfte, die jeder Einzelne in sich trägt, um Dekadenzphänomene umzukehren, sich dem allgemeinen Sog des Nihilismus zu widersetzen und eine persönliche Ascendenz zu entwickeln. Denn jede Dekadenz trägt den Keim ihrer eigenen Auflösung in sich. Die Lüge zerstört sich am Ende selbst. Der Nihilismus verbrennt schließlich in jener Flamme, mit der er alles andere zu versengen versucht.
Dass die etablierten Medien mittlerweile mit spürbarer Nervosität auf den neuen Journalismus reagieren, zeigt, dass sich Machtverhältnisse tatsächlich verschieben können.
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