Was, wenn die "Verschwörungstheoretiker" Recht haben?
...und es die Weltöffentlichkeit diesmal interessiert?

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Das chinesische Jahr des Feuerpferdes hat begonnen. Die Schlange häutet sich.
Was, wenn wir jetzt in eine Zeit eintreten – auch wenn man nicht an diese Symbolik glaubt –, in der plötzlich das Falsche als falsch gesehen wird und das Richtige als richtig, während man zuvor lange Jahre das Gefühl hatte, dass die Wahrheit letztendlich einen Sisyphoskampf gegen die Lüge unterlegen führt?
Was, wenn sich dieser Prozess jetzt umkehrt und nicht derjenige als verrückt gilt, der die drängenden Fragen stellt, sondern derjenige, der sie nicht stellt?
Die Veröffentlichung der Epstein-Files markiert einen neuen Aufklärungspunkt, einen möglichen Katalysator des Erwachens der Welt, hinter den es schwer wird wieder zurückzufallen. Ja, auch wenn all die Veröffentlichungen nicht vollständig sind, vielleicht nie sein werden; ja, auch wenn man das als Abwracken einer alten “Elite” von nützlichen Idioten sehen mag oder als Ablenkung (oder Druckmittel?) zu etwas noch Monströserem, was der Welt womöglich in Kürze bevorsteht: die Truppenbewegungen in Richtung Iran deuten auf einen nächsten Konfliktherd mit unübersehbaren Folgen hin. Steht der III. Weltkrieg vor der Tür?
Es wird jedenfalls nun klar, dass all diejenigen, die sich in Mustererkennung geübt haben, näher an der Wahrheit dran waren, als diejenigen, die ihre Funktion eher im Bereich des Vertuschens gesehen haben. Cui Bono? – Follow the Money – Verbinde die Punkte. Mit diesen drei Grundsätzen und etwas gesundem Menschenverstand ist auch Otto Normalbürger schnell bei Fragen grotesken Ausmaßes angekommen. Für den Rest braucht es nur noch die Fähigkeit, eine Suchfunktion zu bedienen und über die richtige KI zu stolpern. Nie zuvor war der Zugang zu einem Kaninchenbau wohl leichter zu finden.
Das Phänomen Epstein offenbart mehrere Achsen, ein Koordinatensystem zum besseren Verständnis der Welt.
Im Koordinatensystem des Kompromats
Im Fall Epstein kristallisieren sich jetzt weltpolitische Stränge heraus, die mit 9/11 begannen und die Welt immer näher in Richtung eines technokratischen Kontrollstaats bringen. Schon 2001 sprach General Wesley Clark aus, gegen wen nun Krieg geführt werden soll. Inzwischen sind wir bei Iran angekommen, der Weg der Achse ist am Endziel angelagt, es hat allerdings etwas länger als fünf Jahre gebraucht. Zugleich, so Catherine Austin Fitts in einem Gespräch mit Tucker Carlson, wären dann alle Staaten kriegerisch behelligt worden, die nicht zum im Westen herrschenden Konglomerat der Zentralbanken gehören. Zählt man dazu noch die E-ID, sowie elektronisches, programmierbares Zentralbankgeld (CBDCs) oder privat ausgegebene Stablecoins, dann sind die Umrisse des digitalen Gefängnisses der Zukunft nicht mehr zu übersehen.
Die nächste Achse neben der geopolitischen ist die gesellschaftliche. Der direkte Vorteil der Veröffentlichung der Epstein-Files liegt in der Zerstörung des gesellschaftlichen Tabus gegenüber dem Thema (ritueller) Missbrauch & Co. Was sich im Gebaren von “Eliten” auf groteske Weise verdichtet, existiert weltumspannend als “System” auch deshalb weitgehend unbehelligt (man schaue auf den Fall Dutroux, Sachsensumpf etc.), weil es so lange beschwiegen wurde und Opfer nicht ernst genommen wurden. Vielleicht auch, weil es viele kleine Epsteins gibt? Es braucht die brutale Desillusionierung der Öffentlichkeit und den Ausbruch aus dem eigenen Verblendungszusammenhang bzw. “Stockholm-Syndrom”, der Ergebenheit gegenüber ihren Unterdrückern, damit Opfern ritueller Gewalt irgendwann Gerechtigkeit widerfährt. Durch den Fall Epstein öffnet sich hierfür nun ein Zeitfenster. Die Gesellschaft ist den Opfern und auch sich selbst einen längst überfälligen Entwicklungssprung schuldig.
Hinzu kommt die Zeitachse: Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft: Wenn das Kompromat hochkocht wie ein toxischer Sumpf und nun von Bill Gates über die Clintons bis in die Königshäuser Norwegens und Englands, das WEF und große Banken seine Schneisen zieht, geht es um mehr als die Retrospektive, also persönliche Schuld und gesellschaftliche Sühne. Es geht auch um die Sichtbarmachung eines Systems der Macht, das nun nicht mehr unbehelligt agieren kann, sondern Argwohn begegnen wird, der über den Kreis der “Verschwörungstheoretiker” hinausgeht.
Wenn sich selbst eine Melinda Gates wegen Epstein von ihrem Mann abwandte, wie wird es wohl so manchem Kunden eines mit Epstein eng verbundenen Bankhauses gehen? Wenn die Plandemie u.a. auf dem Epstein-Gates-Reisbrett entstand, mit Offshore-Vehikeln, die Geld in Impfstoffe schaufeln sollten: Wird sich die Welt dann nochmal von einem “Philanthropen” an der Nase herumführen lassen? Und wenn ja, weil ja niemand aus der Geschichte lernt, wird das dann der finale öffentliche Suizid eines längst unglaubwürdigen Mediensystems sein? Kann mediale Todessehnsucht die eigene Korruptheit übersteigen?

Man muss die Dinge verlassen, bevor sie einen verlassen…(Quelle: Telegraph)
“The word is on the streets”, wie es so schön heißt und die dunkelsten Themen gelten plötzlich nicht mehr als verrückte (oder gerne auch “krude”) Verschwörungsideologie sondern als plausible Ermittlungshypothese. Plötzlich ist ein Thema, das lange als Untergrundware auf dem Informationsmarkt galt, als das “heisse Eisen” unter der Ladentheke, auch im Mainstream zu finden (wenn auch eher oberflächlich behandelt).
Für den systemstützenden Journalismus, auch den pseudokritischen, ist das eine Feuerprobe, die existenzbedrohend sein kann. Denn jetzt wird besonders offensichtlich, wie wenig a) in den letzten Jahren investigativ geleistet wurde, b) wie blind viele Medien gegenüber sich aufdrängenden Verbindungspunkten agieren und c) welche Verbindungen ganz offensichtlich weggelassen werden, die jeder finden kann, der eine Suchfunktion bedienen kann.
“Wenn du wissen willst, wer über die herrscht, finde heraus, wen du nicht kritisieren darfst”, soll Voltaire mal gesagt haben. Ein früher wie heute gleichermaßen wahrer Satz.
Vielleicht werden wir es bald erleben, dass das Etikett “Verschwörungstheoretiker” als Auszeichnung für alle verstanden wird, die nicht naiv und blind durch eine Welt gingen, in der vieles im Offensichtlichen versteckt war, wo sich willentliche Blindheit mit kognitiver Dissonanz stritt (eine freundlichere Definition von Dummheit?) und man letztlich mit weit geschlossenen Augen (“eyes wide shut”) alles sehen konnte, wenn man nur wollte. “Verschwörungstheorie” wird dann als journalistische Pionierarbeit gewürdigt werden, also als journalistisch-investigative, antizipierende Ermittlungsarbeit, die versucht, die Verbindungen herzustellen, die man nicht herzustellen befugt ist, weil sie an Machtinteressen rücken oder rütteln.
Das Verbinden von wichtigen Datenpunkten zur Herstellung von Klarheit über die Realität der Welt rührt eben auch an ein anderes Monopol des Staates, an die geheimdienstliche Ermittlungsarbeit, die Produktion von “intelligence”. Und Monopole des Wissens, das weiß man eben seit dem Mittelalter in Bezug auf die Kirche, greift niemand ungestraft an.
Jetzt allerdings sieht die Welt, wie kompromittiert auch dieses Wissensmonopol ist.
All das sind die besten Voraussetzungen für eine dezentrale Revolution der Deutung der Realität, wie sie mit dem Buchdruck begann und heute, trotz Zensur, Einschüchterung und Repression, weniger denn je aufzuhalten ist. Ob Geldsystem, Wissenschaft, Medien- oder Kulturszene, all diese Zentren der Macht oder Bereichshegemonie stehen neben der Politik vor einer grundlegenden Neukalibrierung.
Die Frage bleibt, ob es auch ohne Umweg über einen Atomkrieg geht, in dessen Richtung jetzt die Kompromittierten der alten Welt und die Kompromitteure zusteuern.
VERANSTALTUNGSHINWEISE
Ich bin derzeit (u.a. aus familiären Gründen) etwas weniger auf der Bildfläche zu sehen und womöglich bleibt das auch noch länger so. Bei zwei Veranstaltungen im März bin ich gerne mit dabei:
Für beide Veranstaltung gibt es noch Restkarten. Sehen wir uns?
Herzlichen Dank, dass Sie meine Arbeit unterstützen!
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P.S.: Sie haben in den letzten Tagen etwas weniger von mir gelesen und gehört, einige von Ihnen haben schon besorgt nachgefragt, es lag u.a. an einem Wasserschaden am Laptop - die Regenzeit Balis hat eben nicht nur Vorteile. Dass ich die Zwangspause als Auszeit für ausgiebiges Surfen genutzt haben soll, weise ich jedoch als Gerücht zurück. Glauben Sie keinem Foto im Internet!




