Freischwebende Intelligenz

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Freiheitswerkzeuge

Wie werde ich mein eigener Guru?

Mein ganz persönlicher Leitfaden zur Selbsterkenntnis der etwas anderen Art.

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Milosz Matuschek
Jan. 09, 2026
∙ Bezahlt
Erkenne dich selbst 4.0: Heute lüfte ich meine Mittel der Wahl. (Bild: KI)

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“Erkenne dich selbst” – (Γνῶθι σεαυτόν, gnōthi seauton). So lautete die Inschrift über dem Tempel des Apollo in Delphi. Es ist ein Satz, der seit Jahrtausenden zum Ausgangspunkt jeder ernsthaften Reflexion geworden ist, der von Philosophen bis zu modernen Selbsterkenntnis-Coaches eine beachtliche Karriere hingelegt hat – und der auch für alle Gültigkeit hat, welche die Welt verändern wollen. Denn bevor man im Außen etwas verändern will, sollte man das Innere kennen. Und mehr noch: das Innere gestalten. Erst sich selbst aufräumen, dann das eigene Zimmer, dann die Welt.

Der Wunsch nach Selbsterkenntnis ist allgegenwärtig. Self-Development, Selbstoptimierung, Coaching, Persönlichkeitsarbeit – all das boomt seit Jahren. Menschen wollen sich verbessern, suchen vor allem in Krisenzeiten Orientierung, investieren dafür Zeit und Geld. Vieles davon kann hilfreich sein, manches jedoch auch in endlosen Schleifen der Selbstbespiegelung enden, im 25. Ayahuasca-Retreat, in Abhängigkeit von einem Guru oder wem auch immer.

Es scheint ein natürliches menschliches Bedürfnis zu sein, dem eigenen Ich näher zu kommen – bei manchen ist dieser Impuls stärker, bei anderen schwächer. Nichtsdestotrotz ist es extrem hilfreich, ja fast unabdingbar sich selbst zu kennen, ich meine sogar: richtig gut zu kennen und zwar für nahezu alles im Leben: Partnerschaft, Freunde, Kommunikation in der Arbeit, im sonstigen Umgang mit anderen Menschen – immer und überall bekommen wir ja auch unser Selbst gespiegelt, gehen vielleicht mit falschen Glaubenssätzen an Aufgaben, die uns überfordern oder folgen schlicht einem Vexierbild von uns selbst – mit dem Risiko der Enttäuschung.

Mehr Selbsterkenntnis macht das Leben für alle leichter: uns und andere.


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Ich lernte die Methoden, bzw. Teile davon, die ich gleich vorstellen möchte relativ spät im Leben kennen, aber immer noch früh genug, mit Anfang 30. Und ja: es fiel mir damals wie Schuppen von den Augen. Wie sehr hätte ich mir gewünscht, einiges davon früher zu erfahren, vor allem in der natürlichen Zeit der Unsicherheit und Entwicklung des Selbst, so mit 16, 17, 18? Doch vielleicht gehört es zum Prozess, auch eine zeitlang auf Umwegen unterwegs zu sich selbst zu sein – wer weiß das schon? Und wer sagt uns, dass es mit dieser Reise überhaupt je aufhört? Auch ich bin nur ein Wanderer auf Pfaden, die relativ neu für mich sind und ich freue mich auf alles, was noch kommt.

Meine Herangehensweise ist wie so oft: eklektisch. Das heißt ich folge keiner bestimmten Richtung, erkläre keinen Guru zum Allwissenden oder rufe zur blinden Folgsamkeit auf. Mein Ansatz ist eher ein pragmatischer. Ich weiß selbst nicht, was funktioniert, kann nur sagen, was für mich funktioniert hat und dann nicht mal genau, warum. Eklektisch bedeutet, dass ich aus allem das herausziehe, was ich für sinnvoll und weiterführend halte, wohl bewusst, dass es nie das ganze Bild sein kann, das ich liefere. Aber selbstbewusst genug, um sagen zu können, dass es Sie zumindest auf einen ersten Pfad bringen kann, bei dem Sie sich vielleicht jetzt schon sagen: Wow, das hätte ich nicht gedacht. Warum wird das nicht in der Schule gelehrt? (Sie kennen die Antwort vermutlich) und zudem ein paar Werkzeuge kennen lernen, mit denen Sie weiter machen wollen. Oder aber sie kennen andere Werkzeuge mit denen Sie die Ergebnisse ergänzen, erweitern oder falsifizieren können.

Nennen Sie es gerne, wie Sie wollen: interdisziplinär, holistisch, integral, halb-esoterisch, grenzwissenschaftlich. Das Etikett ist im Grunde egal. Die Erwartungshaltung ist entscheidend: Nehmen Sie daraus, was Sie für sich als wertvoll und weiterführend betrachten; analysieren Sie die Befunde, die Sie vielleicht üebrraschen werden. Was ich Ihnen präsentiere, ist keine strikt wissenschaftliche Methode oder ein materialistisch durchdeklinierter Erkenntnisweg. Ich nenne mal ein anderes, bewusst spekulatives Beispiel: das Tarot. Ich weiß dabei nicht, ob es funktioniert oder wie. Aber ich weiß, dass ich mir beim Legenlassen von Karten selbst Fragen stellen kann, die mich vielleicht auf Dinge bringen, die ich ohne diese Methode nicht sehen würde. Und allein das ist dann schon – Wertungsfrage – sinn- oder wertvoll.

Eklektizismus ist auch deshalb meine Philosophie der Wahl (auch Goethe war übrigens Eklektizist, er nahm sich aus Alchemie, Hermetik, Freimaurerei, Mystik bis hin zum Islam alles, was ihm interessant erschien), weil ich keiner Methode richtig traue und von Grund auf skeptisch bei allem bin. Ich denke also: Wenn die einzelnen Methoden für sich genommen Richtigkeit beanspruchen, sollten sie sich in der Gesamtwirkung, im Mix, zumindest nicht völlig widersprechen.

Entscheidend ist für mich bei dieser Herangehensweise noch ein anderer Punkt: Je mehr wir diesen Weg eigenständig gehen, desto geringer ist die Gefahr von Manipulierbarkeit durch andere – das ist etwas, wovor ich mich ebenfalls stets in Acht nehme (ja, nehmen muss), da mir naturgemäß viele Menschen begegnen, die nicht nur freundliche Motive haben, sondern Einfluss auf mich nehmen wollen. Daher bin ich als Publizist auch Einzelkämpfer und halte meinen Geist gerne frei von Fremdeinflüssen (hier ein Fremdeinfluss, der hin und wieder erlaubt ist, außer auf Bali). Übergriffige Menschen, die meine Grenzen nicht respektieren oder wiederholt über rote Ampeln fahren, landen deshalb auch rigoros auf dem Abstellgleis. (Mit wachsender Lebenserfahrung und zunehmendem Alter erfolgt die Qualifikation für die Blacklist übrigens jedes Jahr etwas schneller und leichter.)


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Ich arbeite mit drei voneinander unabhängigen Methoden, sich meines Erachtens jedoch kraftvoll ergänzen (auch wenn ich selbst nicht weiß, warum):

  1. Das Human Design ist ein seit den 1980er-Jahren von Ra Uru Hu entwickeltes integrales System, das Elemente aus Astrologie, I Ging, Kabbala, Chakrenlehre und moderner Genetik verbindet. Aus Geburtsdatum, -zeit und -ort wird ein energetischer „Bauplan“ gelesen – eine Idee, die an Goethes Satz erinnert: „Das Gesetz, nach dem wir angetreten.“ Mit zum Beispiel diesem Buch können Sie sich tiefer einlesen.

  2. Der Myers-Briggs-Typindikator, ist eine sehr verbreiteter Persönlichkeitstest, dessen Wurzeln bei Carl Gustav Jung liegen. Er hat mir geholfen, meine Denk- und Entscheidungsstrukturen zu verstehen, Stärken anzunehmen, Schwächen nicht zu pathologisieren und mich selbst weniger an falschen Idealen zu messen. Einen guten und verständlichen Überblick mit Test finden Sie in diesem Buch oder, stärker auf Partnerschaft bezogen: diesem.

  3. Die Lebenszahl ist ein Buch von Dan Millman und beruht auf einer einfachen Quersummenbildung aus dem Geburtsdatum – grob, fast naiv, könnte man meinen. Und doch war ich überrascht, wie präzise und stimmig sich diese Beschreibung für mich anfühlte, bis hin zu beruflichen Wegen, die ich tatsächlich bereits gegangen bin.

Human Design half mir, meine energetische Funktionsweise zu reflektieren. Myers-Briggs half mir bei Akzeptanz und Klarheit. Die Lebenszahl schließlich hat mich – wider Erwarten – am stärksten getroffen und mich darin bestärkt, genau das zu tun, was ich jetzt tue.

Auch wenn viele Coaches mich gleich hassen werden: Sie wollen wissen, was sich für Ihren Lebensplan aus dieser Methode ergibt? Der Rest ist meinen Abonnenten vorbehalten und sofort umsetzbar. 77 Euro pro Jahr oder 7 Euro pro Monat kostet das Abo und ja, es geht auch manuell (hier) oder wenn Sie mich kontaktieren: milosz@pareto.space

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