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Predictive Programming: Wenn Unterhaltung zur Waffe wird

Wer glaubt, dass Zeitungen und Mainstream-Medien manipulativ arbeiten, sollte mal ins Kino gehen. Werden wir seit Jahrzehnten geistig umprogrammiert?
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Gerade läuft der Film „Civil War“ im Kino. Man muss ihn nicht gesehen haben, um sich zu wundern, dass gerade jetzt ein Film in den Kinos anläuft, der ein Bürgerkriegsszenario in den USA durchspielt. Alles nur Fiktion? Oder ist es ein weiterer Versuch von „predictive programming“, einer Vorbereitung durch Fiktion auf ein Szenario, das gar nicht so weit entfernt liegt oder auf welches die Menschheit vorbereitet werden soll?

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2024 ist Wahljahr in den USA. Es braucht nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, dass keine Partei der anderen einen Wahlsieg gönnen würde. Gewinnt Trump, werden ihn die Medien als populistischen Putschisten darstellen; gewinnt Biden, wird erneut der Vorwurf des Wahlbetrugs im Raum stehen. Das ist das Material aus welchem der Zündstoff gemacht ist, wie ihn die Welt gerade am wenigsten braucht: Ein sich selbst zerlegendes Amerika, mit mehreren Kriegsbeteiligungen, einer durch die Decke schießenden Verschuldung und einem akut durch wahlweise China oder die BRICS-Staaten bedrohten Hegemonie-Status.

Von “Top Gun” zu den “Simpsons”

Wer einen Blick in die Zukunft werfen will, gehe ins Kino. 1986 kam „Top Gun“ in die Kinos. Danach durchbrachen nicht nur die Düsenjets sondern auch die Bewerberzahlen für die Airforce die Schallmauer. Die Rekruten von damals dürften bereits startklar gewesen sein für den Ersten Golfkrieg 1991. Damit auch wirklich jedem klar wird, dass wir erneut in einer Vorkriegszeit leben und nicht in einer Nachkriegszeit, brauchte es wohl die Fortsetzung „Top Gun II: Maverick“. Für Kriegsfilme, die im Sinne der US-Regierung ausfallen, stellt das Militär dem Kino kostenlos Material zur Verfügung. Anti-Kriegsfilme sind ein teures Risiko, Propaganda produziert sich für lau. Weitere Beispiele: „Minority Report“ nahm schon vor Jahren das Thema vorausschauender Polizeiarbeit durch; inzwischen rücken die Polizeiwagen in einigen Städten der USA schon aus, bevor ein Verbrechen passiert. In Terminator II übernehmen die Maschinen die Macht und erklären den Menschen den Krieg. Google gab später einem Programm den Namen der übermächtigen Computermaschine aus Terminator II, die nach der Macht greift: Skynet. Zu Corona gab es zeitnah einen Film über Lockdowns und Ansteckungswahn in den Kinos („Locked Down“, 2021). Wie viel Vorlauf hat eigentlich so ein Film?


Aktuell:

  • Eine Zusammenfassung der ersten Statements aus der Serie “Gretchen entschwärzt” ist nun auch bei Radio München zu hören. Uns erreichen erfreulich viele Zuschriften! Wenn Sie – egal ob geimpft oder ungeimpft - Ihre Corona-Leidensgeschichte erzählen wollen, schreiben Sie bitte an: gretchenschindler@proton.me.

  • Ich freue mich auf das Live-Interview mit Petra Führich am 15. Mai in Wien! Wenn Sie als Publikum dabei sein wollen (und ein 3-Gänge-Menü nicht verschmähen), gibt es hier Karten.


Inspiriert sich die Politik an Kino und Literatur? Oder ist das Kino der verlängerte Arm einer vielfachverzweigten Agendapolitik?

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